Reisebericht Velfjord 2013

 

Hier nun ein kleiner Reisebericht von unserer Reise am 10.08.2013 zum Velfjord in Nordnorwegen.

Die Reiseroute verlief über die Vogelfluglinie Puttgarden-Rödby und Helsingborg-Helsingör. In Koppang/Elverum wurde in einer Hütte auf dem Campingplatz übernachtet. Hütte war top in Ordnung und der Campingplatz Besitzer sprach einwandfreies Deutsch.

Am Morgen um 06:00 Uhr ging es dann weiter Richtung Nordnorwegen. Wir trafen um 15:30 Uhr an der Anlage ein. Ein kurzer Anruf bei dem Vermieter und schon begann die Bootsübergabe. Originalton Vermieter: Die Batterie müsste aufgeladen sein. Es gab zudem eine Seekarte wo die Untiefen natürlich nicht eingezeichnet waren, eigentlich nicht so schlimm,wenn man einen Kartenplotter an Bord hat, aber der fehlte natürlich gänzlich.

Tips für den Fischfang gab es zudem auch nicht. Die muss man hier suchen !!! Na das kann ja lustig werden, dachten wir, aber es kam noch besser!

Bei der Übergabe des Hauses verschlug es uns allen die Sprache! Spatanisch hatten wir uns ja schon gedacht, aber so spatanisch auch wieder nicht! Das Sofa wies 2 fette Tennisball große Löcher auf. Besteck war wohl hier nicht vorgesehen, zumindest nicht für drei Personen. Die Dusche bestand aus zwei verschiebaren Wänden ohne Duschwanne. Das Gefälle befand ich zu dem nicht Richtung Abfluss,sondern zu der anderen Wand im Badezimmer, was natürlich immer für ein inütiges Trockenlegen des Badezimmers führte.

Besteck erhielten wir dann nach Reklamieren. Aber nun zu den Fangergebnissen:

 

1.Tag Abend für 30 Minuten ging Tim der erse Dorsch an den Hacken 76cm und 5kg !! Das    fängt ja gut an, dachten wir

2.Tag  Wir fingen kleine Seelachse und ein paar Makrelen.

3.Tag  Endlich trafen die ersten vernünftigen Dorsche ein und ein großer Rotbarsch.

4.Tag  Tim fing den größten Dorsch 97cm und etwas über 5kg. Wir verhafteten dagegen nur Kleinkram.

5.Tag Der Frust stiegt !! Nicht genug das wir nur kleine Seelachse fangen, nein auch unsere Nachbarn aus dem Osteuropäischen Raum schlachten alles ab was an Bord kam !! Da kommt mir echt die Galle hoch !!!!!

6.Tag  Unsere letzte Ausfahrt bringt dann endlich einige Fische und wir haben Bilderbuch Wetter. Der Wind nimmt langsan zu und wir wollen den geschützten Bereich anfahren. Nur leider ist dieses nicht mehr möglich, da der Motor streickt !! Er gibt keinen Mucks mehr von sich. Schnell den Vermieter angerufen und unser Problem geschildert. Nach 20 Minuten trifft er ein und versucht den Motor zum Laufen zu bringen. Kein Erfolg wir werden auf unserer Letzten Fahrt abgeschleppt !! Spätestens jetzt weiß ich, dass mich dieser Fjord/Anlage nicht mehr wieder sieht.

 

Fazit: Viel Viel Geld für eine schäbige Anlage mit weing Fisch und einen Vermieter der den Begriff Service noch nicht kennen gelernt hat. Die Nordlichter waren beeindruckend aber reichen für eine Rückkehr nicht aus.

Die Ausfahrt hinaus zm Meer betrug 20 km und etwa eine Stunde Bootsfahrt. Eindeutig zuviel für diese kleinen Boote.

 

 

 

 

 

 

 


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